Solitärringe

Der Solitärring ist sicherlich die bekannteste Variante des Diamantrings. Der Edelstein wird in dem Brillantschliff verarbeitet, wodurch ein hohes Facettenreichtum und damit ein größtmögliches Funkeln erreicht wird. Dieses wird durch die Fassung unterstützt, da die sogenannten Krappen das Licht auch von unten und den Seiten auf die Facetten auftreffen lassen. Dadurch funkelt der Diamant noch mehr, da die Lichtstrahlen aus mehreren Richtungen auf ihn treffen und reflektiert werden.

Zumeist werden diese Modelle als Verlobungsringe verwendet. Der Name ist an das französische Wort „solitaire“ angelehnt, was so viel wie „Einzelgänger“ bedeutet. Denn in der klassischen Form besteht der Ring aus lediglich einem Edelstein, der von einer sogenannten Krappenfassung gehalten und auf den Ring gesetzt wird.

Der klassische Ring zur Verlobung

Nach der Entdeckung der Solitärringe auf dem Schmuckmarkt etablierten sie sich sehr schnell als Verlobungsringe. So konnten sie sogar die bis zu diesem Zeitpunkt sehr oft genutzte Variante mit blauem Saphir verdrängen. In der heutigen Zeit können Solitärringe mit zahlreichen unterschiedlichen Schliffen und verschiedenen Krappenzahlen erworben werden. Zudem können sie aus diversen Materialien wie zum Beispiel Gelb-, Rosé- und Weißgold sowie Silber und Titan bestehen.

Die unterschiedlichen Varianten

Früher wurde der Ring lediglich als Verlobungsring genutzt, heute ist dies längst nicht mehr der Fall. Denn da er in vielen unterschiedlichen Formen und Farben erhältlich ist, kann er zu vielen weiteren Zwecken genutzt werden. Er ist in schmalen und auch in breiten Varianten erhältlich. Zudem muss der aufgesetzte Stein nicht mehr zwingend ein Diamant sein, da der Ring auch häufig ohne bestimmte Bedeutung getragen wird. Daher werden heute auch viele andere Edelsteine verarbeitet, wie zum Beispiel:

Zudem finden auch viele andere Materialien Anwendung, wie zum Beispiel Bernstein oder Perlen. Auch die Formgebung des Steins kann sehr variantenreich sein. So kann er zum Beispiel die Form eines Herzens, eines Sterns oder auch eines Tieres haben.

Der Solitärring wird sicherlich weiterhin sehr häufig zur Verlobung verschenkt werden. Allerdings lässt er sich auch zu vielen weiteren Anlässen tragen. Denn er ist ein sehr variantenreicher Ring, der sich auch durchaus für den Alltag eignet. Daher erfreut er sich einer sehr großen Beliebtheit.

Wie viel geben Frauen für einen Antragsring aus?

Interessant zu wissen ist natürlich auch, was eigentlich eine Frau für den Ring ausgeben würde. Da Frauen nur in den seltensten Fällen selber einen Antrag machen, liegt hier natürlich nur eine Schätzung zugrunde. In der Regel bewegen sich aber auch die Frauen im üblichen Rahmen, dem des Monatsgehalt.

Welches Material passt in das persönliche Budget?

Auch hier bewegen sich die Kosten in unterschiedlichem Rahmen. Sehr beliebt sind Ringe aus weißen Edelmetallen (z. B. Silber, Platin oder Weißgold). Platin und Weißgold sind härter als Silber, daher auch robuster und langlebiger. Der klassische Edelstein eines Antragsring ist und bleibt zudem der Diamant. Im Trend liegen mittlerweile aber auch blaue Saphire oder Modelle aus Roségold.